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Wer war Psyche?

Wer war eigentlich ...

Psyche?

Im griechisch-religiösen Glauben steht der Begriff Psyche für die Seele. In der Mythologie wurde sie als wunderschöne Prinzessin dargestellt. Sie war so schön, dass die Leute sie anstelle von Aphrodite anbeteten. Um diesem Sakrileg ein Ende zu setzen, schickte Aphrodite Eros zu Psyche. Eros war der jüngste aller Götter und schien einen besonderen Spaß daran zu haben, mit Pfeilen in die Herzen der Menschen und Götter zu schießen, um ihre Liebe zu entzünden und Unruhe zu stiften. Eros sollte nun Psyche dazu bringen, sich in die häßlichste Kreatur zu verlieben, die er fände. Aber als Eros sie sah, verliebte er sich sofort in sie und vergaß den Befehl Aphrodites. Natürlich wurden beide ein Liebespaar. Allerdings verbot Eros Psyche, ihn anzusehen. Als sie ihn trotz seines Verbotes ansah, flüchtete er aus Angst vor dem, was Aphrodite ihm antun würde. Letztendlich wurde als oberste Instanz der Göttervater Zeus eingeschaltet. Dieser akzeptierte die Verbindung, so dass die Liebenden für die Ewigkeit zusammenbleiben konnten.

Hypnos?

In der Griechischen Mythologie war Hypnos der Sohn der Nyx, der Göttin der Nacht, und der Bruder des Thanatos. Morpheus, der Gott der Träume war sein Sohn. Hypnos lebte in der Unterwelt, dem Reich des Hades und sah nie die Sonne. Einen Namen machte er sich dadurch, dass er Zeus, den Mann von Hera, in den Schlaf lullte, damit Hera den Herakles angreifen konnte.

Ödipus?

Ödipus war der unglückliche Sohn des König Laios und der Königin Iokaste von Theben. Seitdem Laios als Gast am Hof von Pelops dessen jungen Sohn Krysippos mißbraucht hatte, stand das Herrscherhaus von Theben unter einem Fluch. Ein Orakel nämlich hatte Laios darauf hingewiesen, daß jeder Sohn, den Iokaste von ihm empfing, ihn töten würde. Eine lange Zeit teilten der König und die König das Ehebett nicht. Eines Nachts aber warf Laios im Rausch alle Vorsicht über Bord, und seine Gattin empfing einen Sohn. Als es geboren wurde, stach man dem kleinen Kind die Füße durch, und es wurde auf einem entfernten Berghang ausgesetzt, wo er sterben sollte. Dies war in Griechenland ein üblicher Brauch, wenn Kinder nicht erwünscht waren. Das Kind wurde jedoch von einem Schäfer gefunden, der es dem kinderlosen König Polybos in Korinth brachte. Dieser adoptirte es und gab ihm wegen der verkrüppelten Füße den Namen Ödipus. . Als er älter wurde, wurde Ödipus verspottet, weil er nicht Polibos´ Sohn war. Also ging er, um das Orakel von Delphi über seine Eltern zu befragen. Das Orakel erzählte ihm, daß er seinen Vater töten und seine Mutter heiraten würde. Entsetzt floh er in Richtung Norden. Auf dem Weg begegnete er Laios, dessen Wagenlenker absichtlich über Ödipus´ Fuß fuhr. Daraufhin tötete Ödipus die Männer, außer einem Diener seines Vaters, der entkommen konnte. Als er in Theben ankam, sah er, wie betrübt das Volk über den Tod Laios´ war und wie es von der Sphinx, einem hässlichen Ungeheuer, in Angst und Schrecken versetzt wurde, Der Regent Kreon erklärte, dass derjenige, der die Stadt von der Sphinx befreie, Anspruch auf den Thron und auf die Hand von Iokaste hatte. Auf diese Worte hin beschloß Ödipus, es zu versuchen oder dabei zu sterben. Indem er die Sphinx überlistete und deren Tod verursachte, erfüllte Ödipus unwissed sein eigenes Schicksal: Er hatte seinen Vater getötet und heiratete nun seine Mutter. Eine Zeit lang führten Ödipus und Iokaste ein glückliches Leben miteinander, hatten zwei Söhne, Polyneikes und Eteokles, und zwei Töchter, Antigone und Ismene. Dann brach eine fürchterliche Seuche in Theben aus, und Kreon wurde zum Orakel von Delphi geschickt., um nach einem Heilmittel zu fragen. Er kam mit dem göttlichen Befehl zurück, den Mörder von Laios aus der Stadt zu vertreiben. Obwohl der berühmte Seher Tiresias verkündete, dass Ödipus der Schuldige sei, wollte der neue König es ihm nicht glauben, bis er herausfand, was seine Kindheit verhüllt hatte. Schließlich, von seiner außergewöhnlichen Tat überzeugt, blendete er sich und verließ Theben. Iokaste , seine Frau und Mutter, hatte sich schon das Leben genommen. Von seiner Tochter Antigone begleitet, fand er gebrochene Ödipus schließlich spirituellen Frieden in einem heiligen Wäldchen bei Athen.

(Andreas Zimmermann)