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Was ist Mentaltraining oder Mentalcoaching?

  • eine umfassende Methode der positiven Lebensgestaltung
  • die bewusste Beeinflussung des eigenen Denkens, Wollens und Tuns
  • eine systematisch gegliederte Methode, die befähigt, das Schicksal in die eigene Hand zu nehmen
  • die gezielte Nutzung unserer geistigen Fähigkeiten, um Probleme als Chancen zu begreifen sowie Wünsche und Ziele zu verwirklichen.

(nach Reinhard Sepac, "Erfolgreich durch Mental-Training", Heyne 1982)

Mentales Training ist allgegenwärtig

Permanent laufen im menschlichen Geist Prozesse ab, wie sie auch im mentalen Training oder Coaching genutzt werden: Vorstellungen werden zu Bildern, die unser Handeln bestimmen. Dies geschieht jedoch zumeist unbewusst und unkontrolliert, und wirkt häufig kontraproduktiv – wenn die Gedanken nur um Unsicherheiten, Ängste und Versagen kreisen, blockiert man sich selbst und kann seine Ziele nicht positiv und lösungsorientiert anvisieren.

Selbsterkenntnis und Selbstmanagement

Ziel eines mentalen Trainings/Coachings unter professioneller Anleitung ist es, solche Blockaden aufzulösen und das Denken in positive und konstruktive Bahnen zu lenken. Grundlage dafür muss zunächst das Erkennen und Formulieren der eigenen Situation, der eigenen Fähigkeiten und der eigenen Ziele sein. Der Mentaltrainer/-coach hilft dabei, sich diese klar vor Augen zu führen. Im Rahmen des Trainings/Coachings wird der Teilnehmer jedoch in die Lage versetzt, selbständig seine Kräfte zu realisieren und zu fokussieren und so sein eigenes Potential zu erschließen.

Einheit von Geist und Körper

Wesentlich ist, dass in das Training/Coaching nicht nur der Geist, sondern auch der Körper einbezogen wird. Beide müssen im Einklang sein, damit ihre Kräfte gebündelt und auf das gleiche Ziel gerichtet eingesetzt werden können. Dieser ganzheitliche Ansatz spiegelt sich auch in den Techniken wider, die im Mentaltraining/-coaching verwendet werden.

Techniken des mentalen Trainings

Welche Techniken zum Einsatz kommen, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Der Schwerpunkt des Trainings/Coachings (Persönlichkeitsentwicklung, Wirtschaft, Sport, Gesundheitsprävention, Pädagogik), die Methodenpräferenzen des Trainers/Coachs, sowie Ausgangssituation und Ziel der Teilnehmer sind einige der ausschlaggebenden Größen. Im Allgemeinen handelt es sich um eine Kombination aus:

  • Konzentrations- und Entspannungsübungen
  • autogenem Training
  • Hinführung zu positivem Denken
  • Meditation
  • Anleitung zur Visualisierung
  • Elementen aus der NLP

Eigenverantwortung, nicht Fremdbestimmung

Mentaltraining/-coaching, wenn es seriös betrieben wird, hilft bei der Selbstfindung und beim Erschließen des eigenen Potentials. Es darf nicht in eine geistige Abhängigkeit vom Trainer/Coach führen! Leider ist der Begriff 'Mentaltrainer' oder 'Mentalcoach' nicht gesetzlich geschützt und kann so auch von Menschen verwendet werden, die in ihren Seminaren eigennützige Ziele verfolgen. Die DGMT wurde unter anderem mit dem Ziel gegründet, ein Forum zu schaffen, in dem sich seriöse Anbieter präsentieren können, die ideologisch und konfessionell unabhängig arbeiten.

Feedback

Hier noch eine Reihe von Auslegungen des Begriffs, mit denen Teilnehmer an Mentaltrainer-Schulungen der Privaten Akademie für Psychologische Bildung Andreas Zimmermann (PAPB) zeigen, was "Mentaltraining" für sie bedeutet und was es bei ihnen bewirkt hat. (Ein Mausklick vergrössert die Grafik.)

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